Centrum für
Krankenhausmanagement
Aktuelles
International Hospital Management
Studienreise USA
Im Juli 2012 bietet das Centrum für Krankenhausmanagement eine Studienreise in die USA an. Auf der diesjährigen Tour nach Phoenix besuchen wir vier herausragende Krankenhäuser mit Weltruf: MAYO Clinic, St. Joseph’s Hospital (Gewinner des Baldridge Quality Award), Barrow Neurological Center sowie das Phoenix Children's Health.
Im Mittelpunkt stehen Vorträge von erfahrenen Krankenhausmanagern und besteht die Möglichkeit zu Diskussionen sowie Hospital-Besichtigungen.
Über die Teilnahme erhalten Sie ein Zertifikat. Eine komplette Anrechnung auf unser MBA-Programm ist möglich.
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Berliner Briefe
Professor von Eiff im Interview
Einen Bericht über die REDIA-Studie in Verbindung mit einer Reflektion der Möglichkeiten des „Rapid Recovery Program“ zur Optimierung der Sektor übergreifenden Patientensteuerung veröffentlichten die Berliner Briefe in Ausgabe 11/3.
Chinesische Delegation im Prostata-Zentrum Gronau
01.11.2011, Münster
Das Prostatakarzinom ist nicht nur in Deutschland sondern auch in China eine weit verbreitete Tumorentität. Für einen Informationsaustauschs besuchte eine chinesische Delegation von Ärzten zusammen mit dem Centrum für Krankenhausmanagement das Prostata-Zentrum Nordwest (PZNW) am St. Antonius-Hospital in Gronau.
Mehrmals im Jahr kommt eine Delegation chinesischer Ärzte nach Deutschland um sich dort über die Herausforderungen und Neuerungen im deutschen Gesundheitssystem und den deutschen Kliniken zu informieren. Im St. Antonius-Hospital Gronau lernte die Gruppe Möglichkeiten und Verfahren in der Therapie von Prostata-Karzinomen unter Einsatz eines Da Vinci Roboteroperationssystems kennen. Dieses Verfahren bietet beste Ergebnisse im Vergleich zu anderen Verfahren im Hinblick auf medizinische Qualität und Wohlbefinden für den Patienten. Andreas Koch vom PZNW führte die Gruppe durch das Haus und ermöglichte es den Besuchern den Roboter einmal auszuprobieren. In China ist diese Art von Operation noch sehr selten und wird erst an fünf Standorten ausgeführt.
Deutscher Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU)
27.10.2011, Berlin
Im Rahmen des Biomet-Workshops „Wieviel Krankenhaus braucht der Gelenkersatzpatient?“ hielt Professor von Eiff einen Vortrag zum Thema: „Verweildauerverkürzung in Akut- und Rehabereich: Ursachen und Handlungsoptionen“. Ausgehend von den Ergebnissen der REDIA-Studie zeigte von Eiff auf, dass im Wesentlichen organisatorische Mängel im Prozess der Patientensteuerung dafür ursächlich sind, dass Patienten im nicht rehafähigen Zustand aus dem Akutkrankenhaus entlassen werden. Er plädierte für die Einrichtung von Transferstationen, die Etablierung von Reha-Visiten sowie den konsequenten Einsatz von Case Managern. Besondere medizinische und ökonomische Effekte schreibt er der integrierten Versorgungsform des Campus-Konzepts zu. Ein zweiter Themenschwerpunkt des von über 50 Teilnehmern besuchten Workshops waren Erfahrungsberichte über das evidenzbasierte, ganzheitliche Versorgungskonzept des „Rapid Recovery Program“, durch das der Behandlungspfad des Patienten von der präoperativen Untersuchung bis zur häuslichen Versorgung nach Entlassung aus dem Krankenhaus bzw. der Rehaklinik optimiert wird. Hierzu berichteten Dr. med. Rüdiger Haase (Berlin), Prof. Dr. Edmund A. M. Neugebauer (Köln) und Prof. Dr. med. Stefan Sell (Bad Wildbad).
Weitere Informationen: www.rapid-recovery.de
Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Das Institut für Krankenhausmanagement besetzt zum 01.Februar 2012 eine Stelle als wissenschaftliche(r) Mitarbeiter(in). Nähere Angaben entnehmen Sie bitte der Ausschreibung.
Pressespiegel
17. Oktober 2011. In der Beilage der Westfälischen Nachrichten werden Visionen aufgezeigt, wie dem demografischen Wandel in Bereichen der Gesundheits- und Pflegewirtschaft begenet werden kann.
Veranstaltungshinweis
Am 23.-24. November 2011 findet das Best Practice Forum der Firma Abbott in London statt. Neben Fachvorträgen wird im Rahmen des Forums auch ein Site-visit im Great Ormond Street Hospital (GOSH), dem führenden Kinderspital in Großbritannien, angeboten.
6. Jahrestagung Deutsche Gesellschaft Interdisziplinäre Notfallaufnahme
28.-30. September 2011, Göttingen
Auf der diesjährigen DGINA-Jahrestagung hielt Prof. von Eiff im Rahmen des Symposiums „Notfallaufnahme und Notaufnahme im Krankenhaus: eine Herausforderung für Medizin, Prozesse und Strukturen“ einen Vortrag zum Thema „Ökonomisch relevante Prozessvorteile und planbare Diagnoseprozesse durch POCT-Technologien“.
Prof. von Eiff berichtete über die bisherigen Ergebnisse der NAPOC-Studie, die unter der Leitung vom CKM durchgeführt wird.
Tag des Gesundheitsrechts 2011
Gesundheitsinfrastruktur im Wandel - Konsolidierungstrends und Verbundlösungen
27. September 2011, Frankfurt/Main
Der Gesundheitsmarkt ist derzeit besonders attraktiv für private Investoren. Die defizitäre Situation kommunaler Krankenhäuser, ein drückender Investitionsstau und das Wegbrechen der Verlustdeckung durch die Kommunen bestimmen die Lage auf dem Krankenhaussektor. Außerdem sorgen der zunehmende Kostendruck, die fortschreitende Spezialisierung und die rasante technologische Entwicklung dafür, dass Leistungserbringer – sowohl im ambulanten als auch im stationären Sektor – verstärkt Kooperationen eingehen und Netzwerke bilden.
All dies stellt Krankenhäuser, niedergelassene Ärzte und Betreiber von Medizinischen Versorgungszentren, aber auch Krankenkassen und andere Akteure im Gesundheitswesen vor erhebliche Herausforderungen.
Auf dem Tag des Gesundheitsrechts 2011 wurde über aktuelle Entwicklungen im Zusammenhang mit Transaktionen und Kooperationen im Gesundheitswesen diskutiert und neue Branchentrends aufgezeigt.
Schwerpunkte waren die gesellschafts-rechtlichen Gestaltungsmöglichkeiten und regulatorischen Vorgaben für diverse Transaktions- und Kooperationsmodelle. Außerdem ging es um vergabe-, EU-beihilfe- und kartellrechtlichen Fallstricke, arbeitsrechtlichen Fragen im Gesundheitswesen sowie um die zunehmenden Herausforderungen des Datenschutzrechts.
Professor von Eiff hielt einen Vortrag zum Thema „Trends im M+A-Markt Gesundheitswirtschaft“. Die Tagung wurde geleitet von Dr. Oliver Klöck und Michael Stein (beide Taylor Wessing).
Ethik und Ökonomie in der Medizin
Unter der Leitung von Prof. von Eiff findet am 17.11.2011 der Fach-Workshop “Ethik und Ökonomie in der Medizin” statt (Medica, Düsseldorf, CCD Pavillon, 14:30 bis 17:30 Uhr, Raum 19, 1. OG).
Im Schwerpunkt geht es um die Frage, inwieweit die Industrialisierung und Ökonomisierung des Medizinbetriebs zu ethisch unvertretbaren klinischen Entscheidungen führt, oder ob die Anwendung ökonomischer Entscheidungsregeln zur Lösung medizin-ethischer Probleme hilfreich sein kann.
Die entwickelte Gesundheitssysteme in Europa stehen vor der gleichen Herausforderung: medizin-technischer Fortschritt, steigende Erwartungshaltung an Qualität und Wirksamkeit der Medizin sowie das Phänomen der alternden Gesellschaft überfordern die Finanzierbarkeit der Sozialsysteme. Rationalisierung, Priorisierung und Rationierung medizinischer Leistungen sind eine sach-logische Konsequenz. Aktuell gehen 38 % der deutschen Bevölkerung davon aus, nicht diejenigen medizinischen Leistungen zu erhalten, die medizinisch fallangemessen wären und 42 % erwarten, zukünftig von spürbaren Rationierungsmaßnahmen betroffen zu sein.
Ist es ethisch vertretbar, schmerzarme und mit kurzer Verweildauer verbundene Eingriffe, deren Kosten durch das DRG-System nicht vollständig gedeckt sind, einem Patienten nur gegen Zuzahlung zu ermöglichen?
Ist es ethisch begründbar, die Inanspruchnahme medizinischer Leistungen von „Compliance-Prüfungen“ abhängig zu machen?
Können ökonomische Prinzipien – richtig angewendet – den Medizinbetrieb kostengünstiger und patientenfreundlicher gestalten?
Von hoher ethischer Brisanz sind auch Entscheidungen zur Wiederaufbereitung und Reparatur von Medizinprodukten. Aspekte der Rationierung, Ressourcenschonung und Patientensicherheit treffen hier aufeinander.
Diese und andere Fragen rund um den Trend zur Industrialisierung des Medizinbetriebs stehen im Mittelpunkt des Workshops mit folgenden Themen und Referenten:
Ethik und Ökonomie: Möglichkeiten und Grenzen ökonomischer Denkens in der Medizin
Univ.-Prof. Dr. Dr. Wilfried von Eiff, Münster
Rationierung im Gesundheitswesen: Nicht nur unvermeidbar, sondern ethisch geboten
Univ-Prof. Dr. Georg Mackmann, MPH, München
Das Recht des Kranken auf gute Versorgung und die Ökonomisierung der Arzt-Patient-Beziehung
Univ-Prof. apl. Dr. Monika Bobbert, Heidelberg
Anspruch auf Krankenbehandlung: Umfang und Grenzen eines solidarischen Gesundheitssystems aus ethischer Sicht
Dr. Christian Hick, Köln
9. Wissenschaftliches Abbott Symposium
7. September 2011, Wiesbaden
Auf dem Symposium mit den Schwerpunkten Immunologie und Labormedizin leitete Professor von Eiff die Podiumsdiskussion mit dem Thema “Chancen und Herausforderungen der Laboratorien im schwierigen Umfeld der Gesundheitswirtschaft”.
Podiumsteilnehmer waren Wilfried Winzer, Kaufmännischer Vorstand Universitätskliniken Dresden, Heidemarie Hille, Geschäftsführerin Aerophelia ltd., Duderstadt, Dr. med. Astrid Dirkes-Kersting, Geschäftsführerin Praxis für Labormedizin Gelsenkirchen und Prof. Dr. med. Cornelius Knabe, Direktor des Instituts für Labormedizin Herz- und Diabeteszentrum NRW (Universitätsklink der Ruhr-Universität Bochum). Aus den Diskussionsbeiträgen wurde deutlich, dass
- niedergelassene Laborbetriebsgesellschaften ihre Aufgabe darin sehen, die Schnittstelle zwischen ambulanter und stationärer Versorgung zu schließen, innovative Laborpa-rameter in die Fläche zu bringenden Leistungen kostengünstig zu erbringen.
POCT wird an Bedeutung gewinnen, allerdings unter der Qualitätssicherung der Zentral-Labore.
Die Tendenz zum Labor-Outsourcing nimmt zu; oft in der Folge von Mergers and Acquisitions, aber auch als Konsequenz von Konzentrationstendenzen bei gewerblichen Laboren
von Prof. Dr. Dr. Wilfried von Eiff
Unter der Leitung von Prof. von Eiff findet am 30.-31. August das 3. BME-Forum zuin Frankfurt statt. Auf dem Forum werden Vorträge zu folgenden Themen gehalten:
> Wiederaufbereitung und Refurbishment
> Prozesskostenoptimierung bei C-Artikeln und Verpflegung
> Logistik als Wettbewerbsvorteil
> Materialwirtschaft im Apothekenbereich
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Ethik und Ökonomie in der Medizin
Unter der Leitung von Prof. von Eiff findet am 17.11.2011 (14:30 – 17:30 Uhr) die Veranstaltung „Ethik und Ökonomie in der Medizin“ auf der Medica in Düsseldorf statt. Die Veranstaltung wendet sich an Fach- und Führungskräfte des Medizinbetriebs sowie an Geschäftsführer und Medizincontroller in Krankenhäusern und Reha-Kliniken. Die Veranstaltung ist zertifiziert mit 4 Punkten.
Weitere Informationen zur Medica finden Sie hier



