Symposium "Perspektiven für Wohnungsgenossenschaften",
2. März 2005,
Mövenpick Hotel Münster |
| |
Der Staat auf dem Rückzug – Herausforderungen für Wohnungsgenossenschaften
Vor dem Hintergrund der angespannten finanziellen Lage ziehen sich die öffentlichen Haushalte zunehmend aus Bereichen zurück, die sie bisher organisiert und finanziert haben. Dies geschieht in einer Situation, in der zusätzliche wirtschaftliche und gesellschaftliche Herausforderungen entstanden sind, wie etwa jene, die aus den demografischen Veränderungen folgen. Neue Ansätze und Organisationsformen zur Bewältigung der Aufgaben müssen gefunden werden. Im Rahmen von Public Private Partnerships (PPP) beteiligen sich private Unternehmen an der Bereitstellung von Infrastrukturen und Dienstleistungen.
Für Wohnungsgenossenschaften zeichnen sich in diesem Umfeld Aufgaben und Handlungsfelder ab, die es ihnen ermöglichen durch ihre speziellen Kompetenzen neue Potenziale zu erschließen. Dies gilt auch für die Altersvorsorge, da im Zuge des demographischen Wandels der Bedarf an Altersvorsorgemodellen wächst. Wohnungsgenossenschaften haben begonnen, Produkte zu entwickeln, die es ihnen erlauben, ihre Mitglieder auch im Alter zu binden und zur Förderung der Wettbewerbsfähigkeit beizutragen.
Im Rahmen des 7. Symposiums „Perspektiven für Wohnungsgenossenschaften“ werden diese aktuellen Themen aufgegriffen und in Referaten, Fallbeispielen und Diskussionen beleuchtet.
Das IfG Münster und der VdW Rheinland Westfalen laden herzlich zur Diskussion ein.
Burghard Schneider
Verbandsdirektor Verband der Wohnungswirtschaft Rheinland Westfalen e.V., Düsseldorf
Prof. Dr. Theresia Theurl
Geschäftsführende Direktorin des Instituts für Genossenschaftswesen der Universität Münster
|