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Eine Genossenschaft stellt eine Kooperation dar, in der mehrere Wirtschaftssubjekte eine gemeinsame Unternehmung betreiben, die die Förderung der Mitglieder zum Ziel hat. Aus ökonomischer Sicht muss eine Genossenschaft nicht unbedingt als eingetragene Genossenschaft (e.G.) betrieben werden, sondern kann auch eine andere Rechtsform, z.B. die einer Aktiengesellschaft (AG) annehmen. Neben ihrer Eigenschaft als Eigentümer der Genossenschaft sind die Mitglieder zugleich Abnehmer der Leistungen der Genossenschaft. Sie treten dabei als

  • Käufer bzw. Kunde bei der Genossenschaft (Einkaufsgenossenschaft, Kredit- genossenschaft),
  • Verkäufer an die Genossenschaft (Winzergenossenschaften, Molkereigenossen- schaften, Absatzgenossenschaften) oder
  • Beschäftigter der Genossenschaft (Produktivgenossenschaft) auf.
    Allerdings wird heute von diesem so genannten Identitätsprinzip zunehmend abgewichen, wenn Genossenschaften vermehrt Geschäfte auch mit Nichtmitgliedern bzw. Nurkunden tätigen. Eine eingetragene Genossenschaft besitzt drei Organe:
  • den Vorstand für die Geschäftsführung,
  • den Aufsichtsrat für die Kontrolle und
  • die Generalversammlung der Mitglieder, die in großen Genossenschaften mit mehr als 1500 Genossen durch eine Vertreterversammlung ersetzt werden kann. Jedes Mitglied besitzt in der Generalversammlung unabhängig von der Höhe seiner Kapitalbeteiligung genau eine Stimme ("one man - one vote").


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