16. IfG-Alumni Treffen in Münster am 16./17. März 2018


Datum: 16./17. März 2018
Ort: Hörsaal CAWM 1, Am Stadtgraben 9,
Centrum für Angewandte Wirtschaftsforschung

16. IfG-Alumnitreffen am 16./17. März 2018


Aktuelle und ehemalige Mitarbeiter des Instituts für Genossenschaftswesen sowie ehemalige Studierende des Fachs Unternehmenskooperation kamen auf Einladung von Frau Prof. Theurl zum 16. Alumni-Treffen in das Westfälische Münster. Auf die Teilnehmer warteten in einem zweitägigen Veranstaltungsprogramm spannende Vorträge aus Wissenschaft und Praxis sowie zahlreiche Gelegenheiten, in einem zwanglosen Rahmen miteinander ins Gespräch zu kommen.

Die Vorträge kamen in diesem Jahr von Herrn Prof. Hennig-Thurau vom Lehrstuhl für Marketing und Medien der Westfälischen Wilhelms-Universität, dem Alumni-Mitglied Frau Dr. Annegret Saxe, Bereichsleiterin im Vorstandsstab bei der Sparkasse Münsterland-Ost, sowie Herrn Jan Henrik Schröder vom Institut für Genossenschaftswesen. Die Vortragsreihe eröffnete Frau Prof. Theurl mit einem Einblick in aktuelle Projekte sowie Perspektiven des Instituts für Genossenschaftswesen. Dabei stellte sie aus den vier Forschungsbereichen des Instituts besonders aktuelle Forschungsprojekte der Mitarbeiter vor und zeigte bestehende und neue Perspektiven des Instituts auf. Als Besonderheit wies Frau Prof. Theurl für 2019 auf das 50-jährige eigenständige Bestehen des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften hin. Die Alumni-Mitglieder dürfen sich für das kommende Jahr deshalb auf einen besonderen Veranstaltungsrahmen freuen, in dem das nächste Treffen stattfinden wird.

Prof. Dr. Hennig-Thurau
Prof. Dr. Hennig-Thurau

Herr Prof. Hennig-Thurau eröffnete die fachlichen Vorträge am Freitagnachmittag mit dem Thema „The Science of Entertainment“. Mit seiner Forschung stelle er eine Gegenthese zum 1997 von William Goldman formulierten Mantra der Filmindustrie „Nobody knows anything“ auf. Seinen Vortrag beendete er mit einem dystopischen Ausblick: Anstatt einer Implosion der Filmindustrie (Steven Spielberg) sei eine zunehmende Irrelevanz dieser zu beobachten. Am Samstagvormittag folge Frau Dr. Saxe mit dem Alumni-Vortrag „Porter, Schuster und die Sparkassenorganisation: Clash oder Clou?“. Anhand aktueller Herausforderung in der Finanzdienstleistungsindustrie unterzog sie das klassische Wertschöpfungsmodell von Porter einer kritischen Überprüfung. Im Ausblick wies Frau Dr. Saxe – auch in Anlehnung an Herrn Prof. Dr. Dombret – auf die Notwendigkeit einer neuen Mentalität hin, um dem wachsenden digitalen Ökosystem begegnen zu können. Zum Abschluss der offiziellen Veranstaltung stellte Herr Schröder anschließend sein Dissertationsprojekt vor. Darin ging er auf ausgewählte Erkenntnisse seiner Forschungsarbeit über die Vertriebssteuerung im Privatkundengeschäft von Genossenschaftsbanken ein. Nachdem das Für und Wider von erfolgsabhängigen Lohnbestandteilen kontrovers von den Teilnehmern diskutiert worden war, schloss Herr Schröder mit dem Hinweis, dass erfolgsabhängige Lohnbestandteile zwar per se positive Wirkungen zeigen, diese jedoch auf bestimmter Voraussetzungen bedürften.

Gruppenfoto IfG-Alumni 2018
Gruppenfoto IfG-Alumni 2018

Frau Prof. Theurl schloss die Veranstaltung mit einem kurzen Ausblick auf die besonderen Feierlichkeiten des Fachbereichs Wirtschafts- wissenschaften im nächsten Jahr und wünschte allen Teilnehmer eine gute Heimreise. Als „Dienstältester“ dankte Herr Prof. Wiese Frau Prof. Theurl für die anhaltenden Problem- lösungsbeiträge, die das Institut im Dienst des Erkenntnisgewinns seit vielen Jahren für das praktische Leben erarbeite.


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