Unternehmen ziehen bei wettbewerbswidrigen Absprachen eine Kommunikation auf mündlicher Basis vor.


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Persönliche Treffen finden überwiegend an öffentlichen Orten statt. Dies liegt vor allem daran, dass solche Treffen besser geheim gehalten werden können, da der Ort des Treffens jedes Mal gewechselt werden kann. Zudem verändert sich mit jedem Wechsel in eine andere Stadt die Distanz der jeweiligen Unternehmen zum Treffpunkt. Auf diese Weise kann die persönliche Teilnahme aller beteiligten Unternehmen an den jeweiligen Treffen gefördert werden. Telefonate unterstützen in der Regel die zuvor abgehaltenen Treffen, um Unternehmen, die aus unterschiedlichen Gründen nicht am Treffen teilnehmen konnten, über den Stand der aktuellen Entwicklungen zu informieren. Zudem können zuvor beschlossene Absprachen telefonisch präzisiert werden, sodass nicht immer ein Treffen erforderlich ist. Die mündliche Kommunikation wird gegenüber der schriftlichen Kommunikation von den Unternehmen bevorzugt. Dies liegt daran, dass schriftliche Kommunikation stets als Beweismittel im Falle des Kartellzusammenbruchs bzw. der Aufdeckung dienen kann.

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Autor: Sandra Swoboda

Quelle: Swoboda, Sandra (2016): Strukturelle Merkmale aufgedeckter Kartelle in der EU – Eine deskriptive Analyse, Arbeitspapiere des Instituts für Genossenschaftswesen, Nr. 159, Münster.


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