Quantitative Indikatoren kommen bei der Früherkennung von Risiken häufiger zum Einsatz als qualitative Indikatoren


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Die Abbildung gibt einen Überblick über die empirischen Befunde zum Nutzungsverhalten von Indikatoren bei der Früherkennung von Kreditrisiken (n=177). In nahezu allen Genossenschaftsbanken werden quantitative Indikatoren wie z. B. Rating-Ergebnisse (98,9%), Darlehnsrückstände (97,7%), Kontoüberziehungen (97,7%) oder Kontopfändungen (95,5%) genutzt. Das Umsatzverhalten (67,8%) und die Kreditliniennutzen (64,4%) kommen hingegen seltener zur Anwendung. Ebenso unregelmäßig werden qualitative Indikatoren, wie z. B. Unternehmensinterna (62,1%) oder Unternehmensexterna (39,6%) genutzt. Es lässt sich festhalten, dass quantitative Kriterien tendenziell häufiger zur Anwendung kommen als qualitative Indikatoren.

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Autor: Schlaefke, Mike

Quelle: Schlaefke, Mike (2015): Die Ausgestaltung der Problemkreditbearbeitung von Genossenschaftsbanken - Erste Ergebnisse einer empirischen Erhebung, Arbeitspapiere des Instituts für Genossenschaftswesen, Nr. 156, Münster.


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