Fusionsmanagement in Genossenschaftsbanken: Berücksichtigung von Kunden- und Eigentümerinteressen


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Mit Aufnahme des Fusionsprozesses sollte das Fusionsmanagement die besondere Eigentümerstruktur berücksichtigen. Die Mitglieder als zusätzliche interne Stakeholder stehen in unmittelbaren Kontakt zueinander oder übernehmen eine Doppelfunktion (Kunde und Eigentümer). In der Befragung zeigte sich, dass für die Mitglieder überwiegend der unmittelbare MemberValue, also die Inanspruchnahme von Leistungen, im Vordergrund steht. Somit dominieren beim Mitglied die Kunden- vor den Eigentümerinteressen. Interessen und Ängste der Kunden können daher zum einen indirekt über Mitarbeiter und zum anderen durch das Identitätsprinzip direkt auf Mitglieder übertragen werden. Die Kommunikations- und Informationspolitik muss folglich vor allem die Kundeninteressen berücksichtigen ohne dabei die Eigentümer zu vernachlässigen.

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Autor: Vanessa Arts

Quelle: Arts, Vanessa (2015): Zusammenschlüsse von Volks- und Raiffeisenbanken – Eine theoretische Aufarbeitung und strukturierte Analyse des Fusionsprozesses unter Berücksichtigung genossenschaftlicher Spezifika, Arbeitspapiere des Instituts für Genossenschaftswesen, Nr. 153, Münster.


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