IFRS 11 ersetzt IAS 31: Der Wegfall des Wahlrechts zur Quotenkonsolidierung als Ausgangspunkt der Untersuchung


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Für die im Rahmen der International Financial Reporting Standards („IFRS“) erfassten Gemeinschaftsunternehmen haben sich durch die Einführung des IFRS 11 mit Wirkung ab dem 1. Januar 2013 Änderungen in den Konsolidierungsvorschriften ergeben. Während der vormals gültige IAS 31 dem bilanzierenden Unternehmen ein Wahlrecht zwischen Quotenkonsolidierung oder at-Equity Bilanzierung eröffnete, vereinheitlicht IFRS 11 die Berichterstattung zu einer zwingenden und gleichzeitig umstrittenen Anwendung der at-Equity Bilanzierung. Gleichzeitig erweitert IFRS 12 den Umfang der Notes.

Methodisch ermöglicht die Abschaffung des Wahlrechts einen Vergleich der Gruppe ehemals quotal konsolidierender mit der Gruppe durchweg at-Equity bilanzierender Unternehmen, jeweils vor und nach Einführung von IFRS 11 und 12. Die Abbildung verdeutlicht das Untersuchungsvorgehen und enthält beispielhaft die Darstellung eines denkbaren Strukturbruchs in der Entwicklung der beiden betrachteten Proxies für die Eigenkapitalkosten, des Bid-Ask Spreads und des Share Turnovers.

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Autor: Robin Paul Wolf

Quelle: Wolf, R.P. (2018): IFRS 11 und 12 – Fluch oder Segen für die Finanzberichterstattung der Kooperationspartner? Erste Ergebnisse aus der Analyse der Eigenkapitalkostenentwicklung der Unternehmen des deutschen Prime Standards, Arbeitspapiere des Instituts für Genossenschaftswesen, Nr. 179, Münster.


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