Symposium Wohnungsgenossenschaften

19. März 2014, Mövenpick Hotel, Münster


Wohnen – oder darf es ein bisschen mehr sein?

Wohnungsgenossenschaften bieten günstiges und sicheres Wohnen an, das ist ihre Kernleistung. Sie können aber darüber hinaus auch Gestalter des Wohnumfelds und Begleiter im gesellschaftlichen Wandel sein und dabei ihren Mitgliedern vielfältige Leistungen anbieten. Sie bieten mehr als Wohnen und differenzieren sich damit von den Mitwettbewerbern.
Damit stellt sich aber die Frage, welche Leistungen Wohnungsgenossenschaften anbieten können und insbesondere auch wie sie diese anbieten. Durch die Energiewende ergeben sich hier ganz neue Möglichkeiten, die im Symposium demonstriert werden, aber auch in anderen Bereichen bieten sich neue Handlungsoptionen. Es ist dann zu fragen, ob die Leistung selbst oder durch Partner erbracht werden soll. Welche erfolgreichen Beispiele gibt es, wo Wohnungsgenossenschaft ein „Mehr“ anbieten? Welche Möglichkeiten, eine Besserstellung der Mitglieder gegenüber dem allgemeinen Marktniveau zu erreichen, bieten sich den Wohnungsgenossenschaften?
Diese Fragen wollen wir im bewährten Dialog von Genossenschaftswissenschaft und Genossenschaftspraxis anlässlich des 23. Symposiums „Perspektiven für Wohnungsgenossenschaften“ mit Experten und Praktikern diskutieren.

Univ.-Prof. Dr. Theresia Theurl

Geschäftsführende Direktorin des Instituts für Genossenschaftswesen der Universität Münster

RA Alexander Rychter, M.A.

Verbandsdirektor des Verbandes der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Rheinland Westfalen e.V., Düsseldorf


Programm

Uhrzeit Thema
10:00 Uhr Begrüßung und Eröffnung

RA Alexander Rychter, M.A.
Verbandsdirektor, VdW Rheinland Westfalen e.V., Düsseldorf
10.15 Uhr Wohnungsgenossenschaften schaffen Werte über ihre Kernkompetenz hinaus

Prof. Dr. Theresia Theurl
Geschäftsführende Direktorin, Institut für Genossenschaftswesen der Universität Münster
10.45 Uhr Ein Blick über die Grenzen: Welches Selbstverständnis haben die Wohnungsunternehmen in den Niederlanden?

Marion Wolters
Geschäftsführerin De Woonplaats, Enschede/NL
11.15 Uhr
Kaffeepause
11.45 Uhr Energieerzeugung: Handlungsempfehlungen für Wohnungsgenossenschaften

Prof. Dr. Norbert Raschper
Professor für technisches Immobilienmanagement in der EBZ Business School Bochum, Geschäftsführer, iwb Entwicklungsgesellschaft, Braunschweig

Energieerzeugung: Das energetische Konzept der Wohnbau Bergstraße eG

Gernot Jakobi
Vorstandsvorsitzender Wohnbau Bergstraße eG, Bensheim
13.00 Uhr
Mittagspause
14.00 Uhr Wohnplus – Serviceleistungen können zugebucht werden

Frank Schrecker
Vorstandsvorsitzender Wohnungsbaugenossenschaft “Berolina” eG, Berlin
14.25 Uhr Insourcing vs. Outsourcing: Handlungsmöglichkeiten bei Messdiensten

Rolf Kalleicher
Vorstandsmitglied Braunschweiger Baugenossenschaft eG, Braunschweig
14.50 Uhr Multimediaversorgung in der Wohnungsgenossenschaft: Gewinn für die Mitglieder

Kai Schwartz
Vorstandsvorsitzender Baugenossenschaft Freie Scholle eG, Bielefeld
15:15 Uhr Zu Gast bei Wohnungsgenossenschaften: Anforderungen und Vorteil von Gästewohnungen

Sylvia Kaufmann
Marketinginitiative der Wohnungsbaugenossenschaften Deutschland e.V., Berlin
15.40 Uhr
Ende der Veranstaltung

Auskunft

Institut für Genossenschaftswesen der Universität Münster
Dipl.-Kfm. Stephan Zumdick
Am Stadtgraben 9
D-48143 Münster

Tel. ++49 (0) 251 / 83-2 28 93
Fax ++49 (0) 251 / 83-2 28 04

E-Mail: stephan.zumdick@ifg-muenster.de
Internet: http://www.ifg-muenster.de


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