Institut für Genossenschaftswesen

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Formalempfehlungen zur Anfertigung von Seminararbeiten  

Westfälische Wilhelms-Universität Münster
Institut für Genossenschaftswesen

Präsentation "Hinweise zur Anfertigung wissenschaftlicher Arbeiten" zum Download als PDF-Dokument

Bei der Anfertigung einer Seminararbeit sind folgende Regeln zu beachten:

  • Anzahl der Exemplare: Seminararbeiten sind in doppelter Ausführung (Spiralbindung oder Schnellhefter) abzugeben. Zusätzlich ist die gesamte Arbeit mit allen elektronischen Literaturquellen digital auf CD-Rom oder Diskette einzureichen.
  • Randbreite: Bei der Seiteneinrichtung ist folgende Randbreite zu beachten: links 6cm, rechts 2cm, oben 3cm und unten 2cm.
  • Zeilenabstand: Die Arbeiten sind in eineinhalbzeiligem Abstand zu schreiben, so dass sich pro Seite etwa 33 Zeilen ergeben.
  • Schriftgröße: In der Regel wird eine Times New Roman 12-Punkt-Schrift zugrunde gelegt.
  • Umfang der Arbeit: Der Text (4) umfasst 15 Seiten für Diplomstudierende und 12 Seiten für Bachelor (+/- 10 Prozent). Tabellen und Abbildungen müssen in den Text integriert werden und werden somit mitgezählt. D.h. der Textumfang wird nicht angepasst. In den Anhang (6) gehören ausschließlich Herleitungen von Formeln, verwendetes Datenmaterial und dokumentierendes Material. Insbesondere gehören keine inhaltlich relevanten Tabellen oder Abbildungen in den Anhang.
  • Ordnungsschema: Folgendes Schema wird für die formale Ordnung empfohlen:
    • (1) Titelblatt
    • (2) Inhaltsverzeichnis
    • (3) evtl. Abkürzungs-, Symbol-, Abbildungs- und Tabellenverzeichnis (für jedes Verzeichnis mit einer neuen Seite beginnen)
    • (4) Text
    • (5) Literaturverzeichnis
    • (6) evtl. Anhang
  • Formfehler und Rechtschreibfehler führen zu Abstufungen bei der Notenvergabe.

1. Titelblatt

Das Titelblatt sollte folgende Informationen enthalten:

  • Name des Seminars und Titel der Seminararbeit
  • Themensteller (Institut und Betreuer)
  • aktuelles Semester
  • Datum der Abgabe
  • Verfasser der Seminararbeit (Name, Adresse, Matrikelnummer, Semesterzahl)

2. Verzeichnisse

Bei den Verzeichnisse (Inhalts-, Abbildungs- und Tabellenverzeichnis) sollten Sie sich an die Formate in der Literatur anlehnen (z.B. Springer-Verlag). Dabei ist zu beachten, dass eine einmal gewählte Formatierung konsistent beibehalten wird.

3. Zitate

Bei der Verwendung von Zitaten ist eine einheitliche Vorgehensweise zwingend. Wörtliche Zitate werden durch Anführungszeichen begonnen und beendet. Zitate und Quellenangaben erfordern grundsätzlich buchstäbliche Genauigkeit. Abweichungen vom Original sind deshalb durch eingeklammerte Zusätze mit einem Hinweis (z.B. "[Anm. d. Verf.]") deutlich zu kennzeichnen. Hervorhebungen im zitierten Text sollen grundsätzlich übernommen werden; eigene Hervorhebungen sind mit dem Zusatz "[Herv. durch den Verf.]" zu kennzeichnen. Auslassungen werden durch fortlaufende Punkte "..." angezeigt.
Der Quellenhinweis bei sinngemäßen Zitaten beginnt mit "Vgl.", bei wörtlichen Zitaten ist auf den Zusatz "Vgl." zu Beginn der Fußnote zu verzichten. Nach Möglichkeit sollte aber die eigene Ausdrucksweise einem wörtlichen Zitat vorgezogen werden. Ein wörtliches Zitat soll im Allgemeinen nicht mehr als zwei bis drei Sätze umfassen. Erscheinen längere Zitate unvermeidlich, so sind sie im Text einzurücken und in einzeiligem Abstand zu schreiben.
Grundsätzlich ist nach dem Originaltext zu zitieren; nur wenn das Originalwerk nicht zugänglich ist, kann nach einer Quellenangabe in der Sekundärliteratur zitiert werden. Die Fußnote gibt in diesem Fall mit dem Hinweis "Zitiert nach ..." auch die Sekundärliteratur an.

4. Fußnoten

In Fußnoten sind Quellenangaben sowie sachliche Randbemerkungen des Verfassers aufzunehmen. Zur Quellenangabe wird die Verwendung des Kurzbelegs empfohlen. Um den "Fußnotenapparat" klein zu halten, wird hier beim Zitieren auf das Literaturverzeichnis Bezug genommen.
Wird in einer Fußnote derselbe Autor zitiert wie in der vorherigen Fußnote, so kann sein Name durch das Wort "derselbe" ersetzt werden. Handelt es sich sogar um dieselbe Quelle, so können der Name des Autors und das Erscheinungsjahr durch das Wort "ebenda" ersetzt werden:
1Vgl. Theurl (2001), S. 35.
2Vgl. ebenda/ dieselbe (2002)/ derselbe (2002), S. 12.

5. Literaturverzeichnis

Im Literaturverzeichnis werden nur die Quellen angegeben, auf die im Text in Fußnoten Bezug genommen wurde und zwar in alphabetischer Reihenfolge nach Verfassern. Für Vorlagen können Sie in der Literatur nachschauen, wobei auch hier gilt, dass eine einmal gewählte Formatierung durchgängig verwendet werden soll.
Als Beispiele können die unten angegebenen Literaturempfehlungen dienen.

Boettcher, E. und Homann, K. (1988): Das Anfertigen von wissenschaftlichen Arbeiten - Ein Leitfaden für Studenten der Wirtschaftswissenschaften, 5. Aufl., Herne/Berlin.

Blinder, A.S. (1973): Inventories and Sticky Prices: More on the Microfoundations of Macroeconomics. American Economic Review, 72, S. 334-348.

6. Anhang

Umfangreicheres Material, wie z.B. großformatige tabellarische und graphische Darstellungen, längere Gesetzestexte, Interviews, Formelherleitungen etc., sind im Anhang unterzubringen. An den entsprechenden Textstellen, an denen sie inhaltlich in die Arbeit eingebunden werden, ist auf diese zu verweisen. Interviews sind als vom Interviewten unterschriebene Abschrift aufzuführen. Inhaltlich relevante Tabellen und Abbildungen gehören nicht in den Anhang sondern in den Text.

7. Zitieren von Quellen aus dem Internet

Bei Quellen, die sowohl im Internet als auch als Buch oder Zeitschrift erschienen sind, ist mindestens das traditionelle Medium evtl. ergänzt um die URL-Adresse anzugeben.

Miller, S. (2001): The Legal Information Status, 2. Aufl., London, URL: http://www.law.cornell.edu/supct/legal.htm [3.2.2001].

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8. Hinweise zu Präsentationen

Hinweise zu Präsentationen und der Vortragsgestaltung finden Sie hier.

 


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